Hallo Martin,
vielen Dank für die "Gästebetreuung"! Ich freue mich, dass alles gut verlaufen ist. Bitte denkt daran, mir Bilder/Fotos zu schicken. Dann folgt ein Bericht in der Vfv-Info.
Beste Grüße
Lothar
Hallo Martin,
vielen Dank für die "Gästebetreuung"! Ich freue mich, dass alles gut verlaufen ist. Bitte denkt daran, mir Bilder/Fotos zu schicken. Dann folgt ein Bericht in der Vfv-Info.
Beste Grüße
Lothar
mit Kurator Matthew Richardson, auf Youtube:
3 WHEELING & MANX MUSEUM CONNECT 🤝 with Hailey Coxon & Manx Museum Curator Matthew Richardson 🇮🇲
Treffer und versenkt. Wusste ich nicht. Was dazugelernt. Danke!![]()
Im Juli 2026 jährt sich die internationale Sternfahrt für Motorräder (und Autos) nach Berlin zur Olympiade zum 90. Mal. Sie gilt als die erste FIM-Rallye. Die aktuelle FIVA World Rally, die 2026 in Tschechien stattfinden wird, steht damit in historischer Verbindung. Den Wanderpokal hat damals die Mannschaft aus Estland mit großem Abstand gewonnen.
Im Sommer 2026 wird eine Motorradgruppe des estnischen Clubs EVMK Unic-Moto diese Tour nachvollziehen und weiter zur FIVA Rally fahren.
Leider gibt es nur wenige Dokumente, die über die Sternfahrt 1936 berichten. Im deutschen Online-Archiv der Tageszeitungen gibt es ein paar Artikel. Die FIM konnte auf Anfrage nichts beisteuern. Auf eine Antwort aus dem deutschen Sport- und Olympia-Museum ist noch offen.
Gibt es hier unter den Lesern jemanden, der zu dem Thema Material beisteuern kann?
Vielen Dank!
Florian Camathias 1924-1965
Am 10.10.1965, vor 60 Jahren, verunglückte der Schweizer Seitenwagenrennfahrer Florian Camathias beim Saisonabschluss auf der Rennstrecke im südenglischen Brands Hatch tödlich.
Achtzehn Jahre lang war er im Rennzirkus aktiv unterwegs gewesen, meistens auf BMW, auch auf AJS, Norton, NSU, MV Agusta, Moto Guzzi und bis 1958 neben seiner Seitenwagenkarriere immer auch noch auf Solomaschinen. Er absolvierte dabei mehr als 330 Rennen, davon gut 250 auf BMW (solo und Seitenwagen).
Seine spektakuläre Fahrweise brachte ihm viel Anerkennung und Respekt beim Publikum ein; seine Mitbewerber waren meist gegenteiliger Meinung. Es kam im Laufe der Karriere zu einigen folgenreichen Unfällen, die vor allem seine Beifahrer zu spüren bekamen. Im Mai 1961 verstirbt Hilmar Cecco an den Folgen des Sturzes; im Juni 1962 muss Horst Burkhardt nach einem Sturz seine Rennfahrerkarriere verletzungsbedingt beenden; im August 1964 ist es Alfred Herzig, der aus dem Beiwagen Camathias‘ im Krankenhaus landet; beim letzten Rennen in Brands Hatch wird auch Beifahrer Franz Ducret schwer verletzt.
Neben Berg- und Rundstreckenrennen bestritt Camathias zwischen 1955 und 1962 auch Rekordfahrten mit Seitenwagengespannen sowohl in der 500er Klasse auf BMW, als auch in der 250er Klasse auf NSU und Honda.
Auf der Suche nach mehr Leistung fuhr er 1964 teilweise einen 4-Zylinder-Gilera-Motor in seinem Gespann. Da anfängliche Erfolg nicht nachhaltig waren, wechselte er zurück auf BMW-Material.
Seine internationale Erfolgsbilanz ist durchmischt. Sicherlich hat er zahlreiche Siege eingefahren. Wenn es jedoch um Punkte für die Weltmeisterschaft ging, hielt sein Material zu oft nicht aus, was er ihm abverlangte. Entweder siegte er überlegen oder fiel wegen technischer Probleme und manchen Stürzen aus. Rundenrekorde waren an der Tagesordnung.
Über die genaue Unfallursache gibt es wie so oft mehr Spekulationen als bewiesene Fakten. Vermutlich war seine selbstgebaute Vorderradgabel aufgrund unzureichender Schweißung gebrochen.
90 Jahre BMW Kompressor Motorrad, 1935-2025,
Aus dem Rennsport in die Serienfertigung
Unter diesem Motto präsentiert der BMW Club Mobile Classic an seinem Stand in der Halle der Veterama in Mannheim im Oktober 2025 ein BMW-Kompressor-Motorrad und vergleicht es mit dem entsprechenden Serienmotorrad BMW R 51
Oft wurde gesagt, dass die Erkenntnisse aus dem Motorsport ihren positiven Einfluss auf die Serienproduktion hatten. In gewisser Weise trifft dies auch in diesem Fall zu:
BMW konstruierte Mitte der 1930er Jahre ein völlig neues Motorrad. Das Fahrwerk sowie der Motorenbau wurden massiv verändert. Schließlich stand das neue Rennmotorrad Ende Mai 1935 erstmals am Start zum Rennen auf der Avus in Berlin.
Diese Maschine hatte einen Starrrahmen aus nahtlos konisch-ovalen Stahlrohren mit Telegabel. Der Motor hatte ein einteiliges Tunnelgehäuse. Der Ventiltrieb erfolgte mittels einer durchgehender Königswelle, an die sich obenliegende Nockenwelle anschlossen. Ein Kompressor nach dem Flügelzellen-Prinzip saß auf der nach vorne verlängerten Kurbelwelle und sorgte für den zusätzlichen Ladedruck. Davor saß ein Amal-Vergaser. Ein mit dem linken Fuß geschaltetes 4-Gang-Getriebe war an den Motor angeblockt.
Über die folgenden Jahre gab es immer wieder kleinere und größere Entwicklungsschritte - insbesondere 1937 die Hinterradfederung.
Ein Jahr nach dem ersten Renneinsatz der neuen Kompressor-BMW, 1936, kam die ebenfalls neu entwickelte Serienmaschine BMW R 5 auf den Markt. Mit diesem Modell wechselte der Fahrwerksbau der Serienmodelle für jedermann zurück zum Rohrrahmen, nun wie bereits die o.g. Rennmaschine mit konisch ovalen nahtlos gezogen Rohren und elektrisch geschweißt in Doppelschleifenform. Dazu gab es einen ebenfalls neu entwickelten Boxer-Motor mit 500 ccm, nun wie die Rennmaschine mit vertikal geteiltem Tunnelgehäuse und 500 ccm. Ebenfalls wie der Rennmotor schlossen Haarnadelfedern die Ventile. Weitere Gemeinsamkeiten waren das fußgeschaltetes Vierganggetriebe, sowie die hydraulisch gedämpfte und verstellbare Vorderradgabel. Die im Hinterradantrieb integrierte Trommelbremse wurde mit der rechten Fußspitze von der Fußraste aus bedient.
Dieses Serienmodell erfuhr wie auch das Rennmotorrad weitere Entwicklungen, insbesondere 1938 die Geradwegfederung am Hinterrad.
Hallo Manx,
rechts ist der legendäre Dieter Busch, links ein Freund von Max.
Das dreirädrige Gefährt von Scheidegger in Pau 1961 mit Achsschenkellekung am Vorder- und am Seitenwagenrad sei u.a. wegen mangelnder Spurhaltung nicht fahrbar gewesen. Wahrscheinlich könnte uns Horst Burkhardt dazu noch mehr sagen. Er war schließlich noch näher dran.
Mit Max Deubel und Dieter Busch (mit seinem Max-und-Moritz-Replica-Gespann) als Ehrengäste hatten wir ein schönes Wochenende. Vielen Dank an alle Teilnehmer, Gäste/Besucher/Zuschauer und insbesondere an den Veranstalter!
Für Sonntag, den 17.8.2025 in der Zeit von ca. 10 h bis ca. 16 h hat sich 4-fach Seitenwagenweltmeister und 5-fach deutscher Meister Max Deubel angekündigt. Er hat im Februar seinen 90. Geburtstag gefeiert.
Gleichzeitig wird auch Dieter Busch, der legendäre Gespannbauer, Motorentuner und Teamchef sein Max-und-Moritz-Gespann (Replica) ausstellen.
Zwei weitere Gespann mit RS-Motoren sind angemeldet. Einer davon mit dem Mittellager-Motor von Dieter Busch.
Vier Solo-RS werden im Sonderlauf vorgeführt.
Wenn es also das Rennen am 10.8.1969 in Hockenheim ist, dann haben folgende Fahrer-Beifahrer laut Programmheft teilgenommen:
- Nr. 25: Moosbauer-Rauch, BMW
- Nr. 26: Ohrmann-Grube, BMW
- Nr. 17: Hampp-Daum, BMW
Wenn es also ein Rennen in Hockenheim war, dann tippe ich auf den DMV Hessenpreis am 10.8.1969 .... ??!!??
Ich fange mal vorsichtig an und tippe auf Nürburgring um 1970. Aufgrund der Startnummern kommen mehrere Rennen in Frage:
Eifelpokal 12.10.1969, Eifelpokal 6.9.1970, Eifelrennen 2.5.1971, Eifelpokal 5.9.1971.
Vermutlich eines der Eifelpokalrennen...
Wer weiß mehr?...
Hallo an alle,
wie einige von Euch ggf. schon erfahren haben, ist Ewald Dahms am 10.1.2025 verstorben.
Ewald war viele Jahre mit dem Gespannsport verbunden. Anfangs fungierte er als Mechaniker, dann selber als Fahrer, nachdem er zahlreiche BMW-RS-Motoren und andere Teile erwerben konnte. Viele Jahre fuhr er erfolgreich in der DHM etc. Die BMW-RS-Teile bzw. ganze Motorräder aus seiner Ansammlung sind mittlerweile über die halbe Welt verteilt. Er selber fuhr meist mit dem Sitzergespann (wie ex Butscher) und insbesondere mit seinem Deubel-Replica-Gespann. Jahrelang war Harry Mahrsandt sein Freund im Seitenwagen.
Die Trauerfeier findet am 23.1.2025 in Norderstedt statt (Details auf Nachfrage).
Unser Beileid gilt seiner Familie
Es ist vollbracht. Mit der sehr angenehmen Kooperation zwischen dem VFV als Gesamtorganisator und dem BMW Club Mobile Classic haben wir die Sonderausstellung zum Thema "70 Jahre BMW RS" zur großen Freude aller Beteiligten erfolgreich durchgeführt. Insgesamt waren je neun Gespanne und Solomaschinen mit dem Königswellen-Motor zusammengekommen, und zwar aus ganz Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien. Die weiteste Anreise hatte ein Freund aus den USA. Am Sonderlauf nahmen sechs Solo-RS teil. Vier der Gespanne hatten eine nachweisliche GP-Geschichte. Dieter Busch krönte mit seinem Besuch die Ausstellung und war wie immer gefragter und auskunftsfreudiger Gesprächspartner.
Bilder hat Peter bereits in die Galerie gesetzt.
Denjenigen Gästen, Zeitzeugen und Experten, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme absagen mussten, wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und alles Gute!
Vielen Dank an den VFV, die Teilnehmer, Gäste und Besucher!
Wie wäre es mit Hockenheim, 14.7.1963?
Überwiegend Ausweisrennen, jedoch auch 500er Lizenz, Rennen 7
8 vorneweg: Butenuth auf Norton
18: Föhr auf Matchless
13: Vooth auf Norton.
In der Tat hat es einen solchen Motor gegeben, Typ M 207 von 1955, horizontal geteiltes Kurbelhaus, Magnesium, mittelgelagerte Kurbelwelle, Vergaser oder Direkteinspritzung, 32-34 PS in ersten Tests. Ein Exemplar befindet sich im Luthringshauser-Museum in Otterbach. Die Konstruktion ist dem 500er Königswellen-Motor sehr ähnlich. Die Gründe mögen u.a. in den damaligen Diskussionen in der FIM über die Abschaffung der 500er Klasse gelegen haben. NSU war seinerzeit bekanntlich in der 250er Klasse sehr dominant und o.g. Überlegungen in der FIM wurden schließlich verworfen. Von den finanziellen Schwierigkeiten bei BMW gegen Ende der 1950er Jahre abgesehen, mögen diese eine Rolle gespielt haben, dass der Motor über das Prototypen-Stadium nicht hinaus kam.
Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen zu sagen, dass es eine BMW R 5 SS ist, also die erste Sportversion ab 1936. Da vorne eine Dosendeckelbremse verbaut ist und noch keine verbessernde Vollnabenbremse, könnte es sich um die frühen Jahre bis 1939 handeln. Da der Fahrer offensichtlich wenig bekannt zu sein scheint, tippe ich auf Ausweisklasse und ein Rennen, wo L. Kraus, der damals oft die Nr. 2 hatte, nicht fuhr. Das Foto stammt offensichtlich von dem Fotografen Carl Spahn aus Olbernhau, Erzgebirge zu stammen. Vermutlich ein deutscher Fahrer auf deutscher Strecke, Rund- oder Bergrennen. Und schon bin ich mit meinem Latein am Ende...
